Die Spielgemeinschaft Borsum/Harsum/Achtum legt 2386 Kilometer zurück

Aktualisiert: Apr 14

Wenn gemeinsamer Hallensport nicht erlaubt ist, müssen neue Ideen her, um die Mannschaften für die nächste Saison fit zu halten. Was würde sich in Zeiten von Homeoffice und Lockdown besser dafür eignen als eine Lauf-Challenge an der frischen Luft? Denn auch Kondition ist für den Volleyball von großer Bedeutung und will trainiert werden. Daher heißt es also ab März für den gesamten Volleyball-Verein: Rein in die Laufschuhe und jede Woche mindestens 5 km laufen gehen. Zwar stieß diese Idee nur teilweise auf große Begeisterung, jedoch konnten auch einige von uns den Laufsport neu für sich entdecken und darin über sich hinauswachsen. Die jeweiligen Ergebnisse der vier Teams (1. Damen, 2. Damen, Herren und Hobbys) wurden anschließend wöchentlich zusammengetragen und auf dem Hauptaccount der Spielgemeinschaft bei Instagram (@mtv_sg) gepostet.


Bereits in der ersten Woche hat sich gezeigt wie sehr viele der Spieler*innen eine sportliche Herausforderung vermisst haben. Bei 5 km die Woche sollte es bei vielen nicht bleiben, so lief unsere Spitzenläuferin Lena Niemetz innerhalb der ersten sieben Tage bereits 74,1 km. Insgesamt setzte sich nach einer Woche das Team der 1. Damen an die Spitze mit insgesamt 225 km bei 16 Läuferinnen. Auf Platz zwei die Herren mit 144 km und 14 Läufern. Die Hobbys legten bei nur 5 Läufern eine unglaubliche Distanz von 132 km zurück und die 2. Damen erreichte mit neun Läuferinnen 64 km.

In den Wochen zwei und drei sollte es nicht weniger euphorisch weiter gehen. Insbesondere die Hobbys sind in der zweiten Woche nicht zu bremsen und legen über 200 km zurück.

Nach vier Wochen ist die Lauf-Challenge („endlich“würden manche hier sagen) beendet. An der Spitze: Die Mannschaft der 1. Damen (967,04 km), gefolgt von den Hobbys (733,15 km), dann den Herren (399,4 km) und der 2. Damen (287,11 km). Insgesamt hat die Volleyball-Spielgemeinschaft des MTV Borsum/Harsum/Achtum eine Distanz von 2386,7 km zurückgelegt und kann sich coronabedingt zumindest selbst einmal kräftig auf die Schulter klopfen.


Wir sind stolz auf alle, die in diesen Wochen über ihre Grenzen gegangen sind. Besonders erwähnenswert sind da die Halbmarathons (21,1 km) von Jens Kollmann, Annemie Gülzow, Stefan Büsse & Lena Niemetz. Auch Timo Bauerschaper hat die 20 km Marke bei einem Lauf geknackt.


- Amelie Bräuer

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