• Stefan

Trainingslager auf Mallorca





Aus einer komischen Idee geboren, die nicht alle Personen als komisch verstanden hatten, bekam un­sere 1. Damenmannschaft die Chance, ins Trainingslager zu fliegen. Dafür waren die Ansprüche sei­tens der Trainer auch sehr hoch. Aber lasst euch nicht unter Druck setzen, Girls. Nur so viel sei ge­sagt: Die nächsten Spiele sind wichtig. Oder wie manche von uns meinen: „Man muss mit allem rechnen!“


Nach Anträgen auf Schulbefreiung, Abstimmungen mit Eltern und unendlich vielen Buchungen an Flügen, Haus, Autos usw. – sind wir am 19.9.19 dann endlich doch abgeflogen.


Wer auch immer diese „komische Idee“ hatte und auch die, die sie umgesetzt oder ihr zugestimmt haben, es war unbeschreiblich gute Erfahrung, die bestimmt niemand von uns missen möchte.


Jeden Tag einzeln und mit allen Trainings- und Entspannungseinheiten zu beschreiben, würde hier zuviel Platz in Anspruch nehmen. Es sei aber erwähnt, dass wir unser Laufpensum mehr als erfüllt ha­ben. Wir hatten vier unterschiedliche Trainingseinheiten, haben zusätzlich stundenlang Beachvolley­ball gespielt, weil uns immer neue Mannschaften herausgefordert haben. Am letzten Nachmittag stand uns sogar eine italienische Mannschaft gegenüber, mit der wir ein anstrengendes aber auch technisch schönes und ausgeglichenes Spiel hatten. Nach drei Tagen im Sand sind wir dann ein wenig an unsere Kraftreserven gestoßen. Außerdem haben wir bei einem Spiel ein Pärchen aus Göttingen getroffen, das uns zu einem Turnier im nächsten Jahr eingeladen hat.


Wir waren zusammen essen und trinken, haben gemeinsam gekocht und abgewaschen. Manch eine musste unfreiwillig baden gehen und die Tiere im Haus wurden auch von Tag zu Tag größer (oder die Schreie lauter?). Wie gut, dass uns das noch mehr zusammengeschweißt hat. Es war abwechslungs­reich, gruppendynamisch unschlagbar, lustig, anstrengend, lecker und viel zu schnell vorbei.


Das von einem Trainer als Höhepunkt geplante Klippenspringen musste leider wegen unberechenba­ren Wellenganges ausfallen. Aber wer weiß, vielleicht gibt es ja eine Wiederholung?! Man muss mit allem rechnen.


Vielen Dank an alle Beteiligten, Helfer, Fahrer, liebevollen Hände und Zuhörer, telefonische ärztliche Notfallseelsorge und alle, die in Gedanken bei uns waren. Wenn die Saison nur halb so gut wird wie das Trainingslager, dann müssen die Gegner mit uns rechnen!

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